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Lipsync im Animationsfilm
Wenn Figuren sprechen, kann sich das Publikum besser mit ihnen identifizieren. Man fühlt sich direkt angesprochen. Noch unmittelbarer gelingt das, wenn sich der Mund der Figur nicht bloss irgendwie bewegt, sondern synchron zum Ton - lippensynchron eben, falls da Lippen sind. Wie geht das jedoch mit Schnäbeln und Schnauzen? Worauf kommt es an, damit die Glaubwürdigkeit gewährleistet ist? In diesem Input-Seminar mit Übungsparcours erhalten die Teilnehmenden Entscheidungshilfen für die Planung eines 2D-Animationsfilmprojektes mit sprechenden Figuren. Sie lernen Auge und Ohr zu schärfen für die Analyse des Sprechens. Sie machen selbst Tonaufnahmen, welche animiert, das heisst ‹lippensynchron› angelegt werden. Filmbeispiele veranschaulichen die Technik. Vormittags gibt Studioleiter Jonas Raeber eine Einführung in die Prinzipien der Sprachsynchronisation im Animationsfilm. Exemplarische Produktionspläne zeigen den Workflow auf und geben einen Einblick in verschiedene, mehr oder weniger automatisierte Verfahren. Gastreferent Matthias Bruhn zeigt an Beispielen aus seinem Trickstudio, wie man mit wenigen Mundphasen arbeiten kann und welche Software die Animation ver- einfacht. Am Nachmittag können sich die Teilnehmenden an Workstations unter fachkundiger Anleitung üben. Zur Verfügung stehen die üblichen Computer-Programme. Ziel ist es, nach dem Kurs ins eigene Atelier zurückzukommen und seine animierten Figuren zum Sprechen zu bringen. Referenten |
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