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Produzentenberatung – ProBe

Ein Mentoring-Programm für Spielfilm-ProduzentInnen

Die männliche Form im vorliegenden Text steht und gilt in gleichem Masse für die weibliche.


Einleitung

Produzentenberatung (ProBe) ist eine projektgebundene und berufsbegleitende Weiterbildungsmaßnahme. Sie richtet sich in erster Linie an Schweizer Nachwuchs-Produzenten, die für ihr von einer Förderung unterstütztes Spielfilm-Projekt spezifisches Know-how und Unterstützung suchen. Zusätzlich richtet sich ProBe an etablierte Produzenten aus anderen Bereichen, die sich im fiktionalen Spielfilm weiterentwickeln wollen. Das Programm dient der Professionalisierung und zur Verbesserung der Chancen für die erfolgreiche Durchführung eines Filmprojekts.


Ausgangslage

Zu Beginn einer Produzenten-Karriere besteht oft die Gefahr, dass Projekte an mangelnder Erfahrung scheitern oder Fehler passieren.

Aufgrund dieser Ausgangslage ist es schwierig für neue, wenig erfahrene Produzenten auf den „Markt“ zu kommen. Dies gilt sowohl für Nachwuchs-Produzenten als auch für Produzenten, die sich in ein neues Genre oder Format weiterentwickeln oder in neue Budget-Bereiche (Bsp. internationale Koproduktion) vordringen wollen.

Hier setzt ProBe an: Das Programm basiert auch auf der Bereitschaft von erfahrenen Produzenten (Mentoren) ihr Wissen weiterzugeben. Produzierende (Mentees) erhalten die Möglichkeit, bei ihren fiktionalen Spielfilm-Projekten die Unterstützung eines Mentors in Anspruch zu nehmen. Sie erhalten dadurch spezifisches Know-how bei der Durchführung ihres Projekts. ProBe verfolgt nicht das Ziel neue Produzenten zu generieren. Das Programm richtet sich ausschliesslich an Produzenten, die mit ihrem Projekt bereits eine Förderung akquirieren konnten.

Die Unterstützung der Mentoren bezieht sich in erster Linie auf die technische Umsetzung des Projekts (siehe Mögliche Themen der Beratung). Dadurch grenzt sich die Massnahme von anderen FOCAL-Angeboten wie Script Coaching on Demand und Promotionsberatung ab.


Ziel

ProBe hat ein Hauptziel

  • die Kompetenzerweiterung von aufstrebenden Spielfilm-Produzenten dank der Begleitung durch erfahrene Berufskollegen

und folgende Nebenziele

  • Wissenstransfer der Senior Producers
  • Förderung von Austausch
  • Einbindung der jüngeren Generation in die Produzentenlandschaft
  • Qualitätssteigerung bei der Umsetzung von fiktionalen Spielfilm-Projekten

1. Position des Mentors

1.1 Wie der Begriff „beraten“ ausdrückt, erteilen die Beratenden (Mentoren) Ratschläge, beantworten Fragen, stellen Infrage, geben Hinweise, üben Kritik – alles in eigenem Ermessen und ohne ins Tagesgeschäft einzugreifen.

1.2 Der Mentor ist kein Garant auf Erfolg. Es bestimmt der Mentor inwiefern er den Mentee in seinen Entscheidungen steuert, Ratschläge, Tipps, Kontakte, etc. gibt.


2. Position des Mentees (Antragsstellender Produzent)

2.1 Der um Rat suchende Produzent (Mentee) bedarf einer Vertrauensperson, die ihn und sein Projekt im erforderlichen Umfang kritisch unterstützt und ihm mit seinem Knowhow gezielt zur Seite steht. Der Mentee sucht Dialogpartner und erhält im Austausch gleichzeitig Förderung seines Wissens und Kontrolle seiner Erfahrungen.

2.2 Der Mentee bezahlt pro Beratungstag den pauschalen Beitrag von CHF 150 an die ProBe-Kosten. Die restlichen Kosten für Honorare und Spesen der Mentoren übernimmt FOCAL. Die Kosten für den Beizug von externen Spezialisten (z.B. externer Jurist, Line-Producer, Projektkalkulator o.ä.), auf die man sich gemeinsam geeinigt hat, gehen zu Lasten des Mentees.

2.3 Mentees haben die Möglichkeit, die Kosten von ProBe über das Projekt abzurechnen und die Anzahl vorgesehener Beratungstage im Herstellungs-Budget des BAK oder bei regionalen Förderer einzutragen.


3. Ablauf, Bedingungen und mögliche Themen der Beratung

3.1 Die Beratung kann einmalig, stunden- oder tageweise erfolgen (maximal 15 Tage). Sie verteilt sich über einen zwischen dem Mentor und Mentee definierten Zeitraum.

3.2 Die Beratung kann pro Mentee nur für ein bestimmtes Projekt in Anspruch genommen werden und nicht durch ein anderes ersetzt werden, auch wenn Beratung/Thema anderen Projekten dient.

3.3 Mentor wie auch Mentee haben beide die Möglichkeit, das Mandat zu beenden. Der Mentee hat zudem die Möglichkeit den Berater auszuwechseln, wenn sich die Vorstellungen zu sehr auseinanderentwickeln. In Konfliktfällen kann FOCAL beigezogen werden.

3.4 Der Mentee hat die Möglichkeit, ein zweites Mentorat (mit gleichem oder neuem Mentor) für ein Projekt zu beantragen (zum Beispiel bei Projektverzögerung in der Finanzierung, etc.). Für beide Mentorate liegt das Maximum bei insgesamt 20 Beratungstagen.

3.5 Mögliche Themen der Beratung

Projektentwicklung

  • Kostenschätzung – Finanzierung
  • Drehplan – Budget
  • Vorvereinbarungen mit Cast & Crew
  • Produktionsdossier

Finanzierung

  • Lokal / regional / national / europäisch / international
  • Finanzierungspläne (bei Koproduktion)
  • Herstellungsbeiträge, Förderinstitutionen
  • Verleih – Vertrieb (Vorverkäufe)
  • TV, Neue Medien, Equity, Steuerbegünstigte Finanzierungsformen
  • Completion Bond, Sponsoring, Product Placement
  • Vor- und Zwischenfinanzierungsmodelle, Kontrolle der Geldflüsse

Koproduktion

  • National – international
  • Offiziell – nicht offiziell
  • Partnerschaft mit Fernsehen, Institutionellen Partnern, Privaten Partnern

Produktionsdurchführung

  • Planung, Organisation, Rechnungswesen
  • Management, Preproduction, Dreh, Postproduktion

Vertragswesen

  • Autoren, Partner, Mitarbeitende, Auswertung (Urheber- und Autorenrechte, Auswertungsrechte, Senderechte, Rechtesplit etc.)
  • Versicherungen, Completion Bond

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4. Teilnahmebedingungen

4.1 Der Antragssteller (Mentee) muss Firmeninhaber oder im festangestellten Arbeitsverhältnis in einer unabhängige Produktionsgesellschaft mit Sitz in der Schweiz sein.

4.2 Der Antragssteller muss die Rechte am zu beratenden fiktionalen Spielfilm-Projekt besitzen und verantwortlicher Produzent dieses Projekts sein.

4.3 Das Projekt muss selektive Entwicklungsförderung (Drehbuchentwicklung, Herstellung) eines internationalen, nationalen oder regionalen Förderers, der SRG oder Suissimage erhalten haben. Stiftungen, private Institutionen sowie Beiträge für das Treatment gelten nicht als Qualifikation. Die Produktionsfirma muss der Anmeldung einen entsprechenden, schriftlichen Nachweis beilegen (Kopie der Förderzusage).

4.4 Wird Punkt 4.3 nicht erfüllt, kann maximal ein Beratungstag für ein Projekt beantragt werden.

4.5 Die Produzenten (Mentees) können (müssen jedoch nicht) beim Gesuch Namen von gewünschten Mentoren angeben. FOCAL kann die Verfügbarkeit und Interesse am Projekt der Mentoren nicht garantieren. FOCAL berät die Mentees bei der Auswahl eines geeigneten Mentors. Der finale Entscheid liegt jedoch beim Antragssteller.

4.6 Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Bewerber, die sich in einer der folgenden Situationen befinden:

  1. wenn bei einer Produktionsfirma der Konkurs oder ein Konkursverfahren, eine Liquidation, ein gerichtliches Vergleichsverfahren, ein Zwangsvergleich oder die Einstellung der Aktivitäten bevorsteht, bzw. bereits eingetreten ist oder wenn sich die Firma in einer vergleichbaren Situation befindet;
  2. wenn eine Produktionsfirma wegen eines Deliktes gegen die Berufsmoral rechtsgültig verurteilt wurde.

5. Anmeldung

5.1 Die Anmeldung für die Teilnahme am Mentoring-Programm ProBe erfolgt durch ausfüllen des Online-Formulars.

Sie enthält zusätzlich folgende Elemente

  • Synopsis des Projekts
  • Stand des Projekts (Entwicklung, Projektentwicklung, Finanzierung, etc.)
  • CV des Antragsstellers inkl. Filmographie
  • Kopie Förderzusage

6. Ausschreibungs- und Bewerbungsverfahren

6.1 Bewerbungen können laufend bei FOCAL eingereicht werden. Antragssteller erhalten innert 2 Wochen Bescheid.

6.2 Sofern die formellen Kriterien erfüllt sind und sich ein passender Mentor finden lässt, wird die Massnahme gewährt, solange das Programm finanziert ist. Unvollständige Dossiers oder solche, die nicht den Teilnahmebedingungen entsprechen, werden nicht berücksichtigt.

6.3 Pro Jahr stehen insgesamt 60 Beratungstage zur Verfügung.


7. Vereinbarung, Zahlungsmodalitäten und Evaluation

7.1 Nach der formellen Prüfung der Bewerbungen wird zwischen dem Koordinatorin von ProBe, dem ausgewählten Mentee und Mentor ein Gespräch (Treffen oder Telefonkonferenz) durch den Koordinatorin organisiert um die Zielvereinbarung, Fokus, Länge, Zeitraum und Umfang der Beratung festzulegen. Diese wird schriftlich ausgestaltet und von den drei Parteien unterzeichnet.

7.2 Der Antragsteller (Mentee) verpflichtet sich zur Zusammenarbeit mit dem Mentor. Er legt gemeinsam mit dem Mentor die definitive Anzahl Tage und die Zeitdauer fest (maximal 15 Beratungstage für ein erstes/einzelnes Mentorat) und bezahlt einen Fixbetrag von CHF 150.-/Tag an die ProBe-Kosten. 50% des Gesamtbetrags werden dem Antragsteller durch FOCAL nach Vereinbarungsunterzeichnung in Rechnung gestellt, der Rest am Ende der Beratung.

7.3 Bei vorzeitigem Abbruch der ProBe von Seiten des Antragstellers erfolgt keine Rückvergütung seines Kostenbeitrages.

7.4 Mentor und Mentee erhalten von FOCAL am Ende der Beratung einen Evaluationsbogen zum Ausfüllen.


8. Nennungsverpflichtung

Die mit Unterstützung von ProBe entwickelten Filme müssen diese Unterstützung entsprechend im Abspann des fertiggestellten Films ausweisen. Die Einzelheiten bezüglich Nennung des Mentors werden in der Vereinbarung festgelegt.


9. Rolle der Koordinatorin

9.1 Die Koordinatorin versucht die Wünsche der Antragssteller bezüglich dem Mentor zu ermöglichen und schlägt sonst Alternativen vor. Kommt es zu einer Vereinbarung wird diese vom Koordinatorin aufgesetzt und von allen unterzeichnet.

9.2 Die Koordinatorin ist bei Bedarf Ansprechpartner für Mentor wie auch Mentee und achtet darauf, dass die im Vertrag vereinbarten Termine, Zahlungskonditionen eingehalten und Berichte abgeliefert werden.

9.3 Die Koordinatorin hat weder mit der Kommunikation innerhalb Mentee/Mentor noch mit der Organisation von deren Aktivitäten zu tun. Es ist Aufgabe des Mentee, sich um die Logistik im Zusammenhang mit dem Mentor zu kümmern.


10. Die Mentoren

Peter-Christian Fueter

Peter-Christian (PC) Fueter kam nach einigen Semestern Germanistikstudium und Regieassistenzen an Schauspiel- und Opernhäusern in Europa und den USA 1966 zum Film. Zwischen 1972 und 2009 zeichnete er zuerst bei Condor Film und später bei C-Films als Produzent verantwortlich für nationale und internationale Corporate, Dokumentar- und Kunstfilme, aber auch TV Movies und TV Serien sowie immer wieder Spielfilme. Dabei war ihm seit Anbeginn die Förderung junger Talente ein Anliegen. PC Fueter diente dem Schweizer Film über Jahrzehnte in Berufs- und Standesorganisationen. Für die 700 Jahrfeier der Eidgenossenschaft verantwortete er 1991 zusammen mit Yves Yersin die Herstellung von 220 Kurzfilmen und eine audiovisuelle Ausstellung.

Marcel Hoehn

1976 gründete Marcel Hoehn seine eigene Produktionsfirma T&C Film in Zürich, mit der er über 40 Spiel- und Dokumentarfilme fürs Kino sowie Fernsehfilme produziert hat. Mehrere Projekte waren internationale Koproduktionen.
Der erste von Marcel Hoehn produzierte Spielfilm die schweizermacher von Rolf Lyssy wurde zum bislang erfolgreichsten Schweizer Kinofilm. Weiter hat er mit namhaften Regisseuren wie Daniel Schmid, Fischli/Weiss, Francesco Rosi, Jacques Rivette, Yvon Marciano, Sandra Nettelbeck, Fredi Murer und Christoph Schaub zusammengearbeitet. Zahlreiche T&C-Filme wurden an wichtigen internationalen Filmfestivals gezeigt - Cannes, Berlin, Locarno... – und auch international erfolgreich ausgewertet.
Er wurde 1999 mit dem Zürcher Filmpreis, 2011 mit dem Schweizer Ehren‐Filmpreis «Quartz» und im September 2016 am Zürich Filmfestival mit dem Lifetime Achievement Award ausgezeichnet.
Marcel Hoehn setzte sich auch aktiv für eine starke Filmförderung, die Professionalisierung und die internationale Wahrnehmung des Schweizer Films ein. Bis 2015 sass er im Leitenden Ausschuss der Eidg. Filmkommission, ist heute noch im Vorstand von Suissimage und Mitglied der European Film Academy.
Am 1. Juli 2016 beendete Marcel Hoehn seine aktive Produzentenkarriere und ist heute beratend tätig.

Tero Kaukomaa

Tero Kaukomaa hat Management und Marketing studiert. Seit 1997 hat er über zwanzig Spielfilme produziert bzw. koproduziert, u.a. Iron Sky von Timo Vuorensola (2012), dessen Produktion und Finanzierung dank einer internationalen Fan-Gemeinde stark von Crowdsourcing und Crowdfunding profitiert hat. Iron Sky lief erfolgreich in mehreren Ländern und hat über 20 Mio. Eintritte erzielt. 2014 hat Tero Kaukomaa zusammen mit Timo Vuorensola die Iron Sky Universe gegründet, um die Iron Sky Franchise zu entwickeln. Zur Zeit ist Iron Sky – The Coming Race, eine Fortsetzung mit einem Budget von 17 Mio Euro, in Postproduktion. Für Tero Kaukomaa steht Qualität im Vordergrund, er denkt marketingorientiert und strebt eine Auswertung an, die für Produzenten einträglicher ist. Er ist Mitglied der ACE und der European Film Academy und verfügt über Geschäftsstellen in Helsinki (Finnland) und Zürich (Schweiz).

Pierre-Alain Meier

Pierre-Alain Meier gründete 1988, nach seinem Studium an der Universität Neuenburg und an der Filmschule INSAS in Brüssel, die Produktionsfirma Thelma Film in Zürich und 2005 die Firma Prince Film in Genf. Seit 2010 haben beide Produktionshäuser Sitz in Delémont. Pierre-Alain Meier hat rund dreissig Filme produziert oder koproduziert, u.a. yaaba von Idrissa Ouedraogo, hyènes von Djibril Diop Mambéty, les gens de la rizière von Rithy Panh, bab el oued city von Merzak Allouache, salt of this sea von Annemarie Jacir, bye bye von Karim Dridi, memoria del saqueo von Fernando E. Solanas und in der Schweiz pas douce von Jeanne Waltz, au loin des villages und comme des lions de pierre von Olivier Zuchuat, more than honey von Markus Imhoof, charmants voisins und win win von Claudio Tonetti. Er hat zudem mehrere Dokumentarfilme und einen Spielfilm, thelma, realisiert. Ein zweiter, mit dem Arbeitstitel walty, ist in Vorbereitung.

Andres Pfaeffli

Andres Pfaeffli hat in Zürich Geschichte und Romanistik studiert. Seit 1979 arbeitet er in der Filmbranche zuerst als Verleiher um dann in die Produktion zu wechseln. 1991 gründet er seine eigene Produktionsgesellschaft ventura film. Mit europäischen Partnern hat ventura zahlreiche Spiel- und kreative Dokumentarfilme von innovativen und mutigen RegisseurInnen produziert, u. a. no quarto da vanda und juventude en marcha von Pedro Costa, into great silence und die frau des polizisten von Philip Groening, the angel on the right shoulder von Djamshed Usmonov, los muertos von Lisandro Alonso, le quattro volte von Michelangelo Frammartino, the substance - Albert Hofmann’s lsd von Martin Witz, my reincarnation von Jennifer Fox und via castellana bandiera von Emma Dante. Von 1992 bis 2001 war er Vorstandsmitglied der Swiss Film Producers' Association. Er war Mitglied verschiedenen Filmfördergremien. Mitglied der Europäischen, der Deutschen, der Italienischen und der Schweizer Filmakademie.

Theres Scherer

Theres Scherer hat nach dem Studium (Geschichte) in Madrid und in den USA (Stipendium der Juliette Law Foundation) 1970 das erste unabhängige Kino in der Schweiz – das Kellerkino in Bern – gegründet und 30 Jahre geleitet. Während drei Jahren hat sie als Regieassistentin, Aufnahme- und Produktionsleiterin gearbeitet. 1980 bis 1984 hat sie drei Spielfilme für die CACTUS Film AG Zürich produziert und von 1984 bis 1991 sechs Spielfilme sowie Le film du cinéma suisse von Freddy Buache (12 Episoden à 30 Minuten) für die LIMBO Film AG Zürich. 1991 hat sie ihre eigene Firma in Bern, die CARAC Film AG gegründet und weitere 30 Spiel- und Dokumentarfilme für Kino und Fernsehen produziert. Sie war während 12 Jahren Mitglied der Eidg. Filmkommission, Ausbildnerin bei EAVE Brüssel, Produzentenvertretung bei der FIAPF (Fédération internationale des associations des producteurs de films) und vier Jahre Präsidentin des Produzentenverbands SFP.
Koproduktionen von Otar Iosseliani, Jacques Rivette, Andy Bausch, Elke Baur, Gianni Amelio u.a.
Schweizer Filme von Bernhard Giger, Daniel Schmid, Jürg Neuenschwander, Matteo Bellinelli, Sabine Boss, Luki Frieden u.a.

Elena Tatti

Elena Tatti (*1969) studierte in Fribourg und Lausanne Philosophie und Wirtschaft. Noch während des Studiums wurde sie im Filmbereich aktiv. Sie gründete den Filmclub «Fri-Son fait son cinéma», arbeitete bei den «Leoparden von morgen» des Filmfestivals von Locarno mit, sitzt im Auswahlkomitee des Filmfestivals von Fribourg und im Stiftungsrat von Swiss Films.
2004 gründete sie gemeinsam mit Thierry Spicher die Produktionsfirma «Box Productions» in Lausanne, wo sie seither Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme produziert, die auch international ihr Publikum finden, wie z.B. Mon frère se marie von Jean-Stéphane Bron, Home von Ursula Meier, Pause von Mathieu Urfer, Iranien (DOC) von Mehran Tamadon, Les mille et une nuits von Miguel Gomes und mehr als zehn Kurzfilme von jungen Schweizer Regisseurinnen und Regisseuren.


11. Die Koordinatorin

Jessica Hefti

Jessica Hefti, Bereichsverantwortliche "Produktion, Rechte, Management" bei FOCAL, hat an der Filmakademie Baden-Württemberg Regie/Dokumentarfilm studiert und anschliessend an der Uni Zürich ein Master in Kulturmanagement gemacht. Heute arbeitet sie als ausführende Produzentin, Regieassistentin sowie als Kulturmanagerin für Event- und Kommunikationsprojekte.

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Produzentenberatung – ProBe

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Av. de la Rasude 2
CH – 1006 Lausanne
Tel. +41 21 312 68 17
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